Mailingkampagnen
Stand 2026

Dein Standort im Postfach

Ein Foodtruck lebt von Menschen, die wissen, wo sie dich heute finden. Mit einem kleinen, freiwillig aufgebauten E-Mail-Verteiler kündigst du den Wochenplan, kurzfristige Änderungen und besondere Menüs direkt an. Für Gäste zählt vor allem eine klare Nachricht auf dem Handy: Wo steht der Truck, wann bist du da und was gibt es? Derselbe Kanal kann außerdem Festivaltermine, Catering-Angebote und private Buchungen sichtbar machen, ohne dass du jeden Tag eine lange Kampagne bauen musst.

Unsere Einordnung

Moosend passt als Einstieg für einen kleinen Foodtruck-Verteiler, weil der Pro-Tarif bereits bei 500 Kontakten beginnt und unbegrenzte E-Mails umfasst. So kannst du den Wochenplan an Stammgäste schicken, ohne für jede einzelne Nachricht ein neues Werkzeug zu suchen. Plane den Versand trotzdem passend zur Saison: Im Winter brauchst du vielleicht nur wenige Hinweise, während im Sommer mehrere Standorte und Events anstehen. Preis: Pro kostet bei 500 Kontakten 9 $ monatlich oder 7 $ pro Monat bei jährlicher Abrechnung. Prüfe vor der Wahl, welche Funktionen du für Einwilligungsnachweis, mobile Darstellung und kurzfristige Änderungen tatsächlich benötigst.

Moosend

Weitere Optionen

Wochenplan

Mailchimp

Ein möglicher Kandidat für wiederkehrende Rundmails mit festen Wochenstationen; prüfe, wie du wechselnde Orte übersichtlich pflegst. Mailchimp Free reicht für maximal 250 Kontakte und 500 Sendungen pro Monat. Für einen saisonalen Verteiler kann das als Startpunkt dienen, solange Liste und Versandrhythmus innerhalb dieses Kontingents bleiben.

Buchungsanfragen

HubSpot

Kann für einen Betrieb interessant sein, der neben Laufkundschaft auch Cateringkontakte nachverfolgen möchte; vergleiche den Aufwand mit deinem tatsächlichen Bedarf. Kläre vor der Wahl, welche Kontaktstufe und Funktionen du für deine Anfragewege benötigst und ob der Pflegeaufwand in deinen Alltag passt.

Wiederkehrende Abläufe

ActiveCampaign

Sieh dir den Starter-Tarif an, wenn du mehrere Kontaktgruppen und einfache Automationen zusammenführen willst. Er kostet bei jährlicher Abrechnung 15 US$ monatlich für 1.000 E-Mail-Kontakte; Automationen sind auf fünf Aktionen begrenzt. Prüfe, ob deine geplanten Abläufe innerhalb dieses Rahmens bleiben.

Menü und Aktionen

Klaviyo

Eine Option für Betriebe, die Menüinteresse und wiederkehrende Gäste stärker nach Kontaktprofilen ordnen möchten. Der E-Mail-Tarif kostet monatlich 20 US$ für 500 Profile und umfasst bis zu 5.000 E-Mails. Überlege, ob du diese Profilstruktur im Tagesgeschäft wirklich pflegst.

Technischer Versand

Resend

Eher für Teams mit eigener Website oder Entwicklung: Prüfe, ob der Marketingbereich deine Rundmails abdeckt. Resend Marketing Free umfasst 1.000 Kontakte; der Pro-Tarif kostet monatlich 40 US$ bei 5.000 Kontakten. Der Ansatz ist vor allem dann interessant, wenn du technische Unterstützung für Formulare oder Datenflüsse hast.

Systemnachrichten

Postmark

Passt eher zu automatisch ausgelösten Nachrichten einer Buchungsseite als zu einem klassischen Wochennewsletter. Basic kostet monatlich 15 US$ ab 10.000 E-Mails. Trenne solche Buchungs- oder Bestätigungsmails von Werbenachrichten und prüfe, ob dieser spezialisierte Versand zu deinem Vorhaben passt.

Worauf du achten solltest

Standorte und Wochenplan

Der Wochenplan ist der praktische Kern deines Newsletters: Tag, Ort, Zeitfenster und mögliche Abweichungen müssen auf einen Blick erfassbar sein. Nutze eine feste Reihenfolge für die Angaben und schreibe Straßennamen oder Platzbezeichnungen so, wie Gäste sie in einer Karten-App wiederfinden. Wenn dein Standort jede Woche wechselt, lohnt sich ein Versand vor Wochenbeginn. Bei einem festen Wochenrhythmus kannst du den Ablauf vorbereiten und nur die Ausnahmen neu formulieren. Prüfe, ob die gewählte Plattform Empfängergruppen nach ihrem bevorzugten Viertel oder Ort verwalten kann, falls du in mehreren Städten stehst. Behalte auch Genehmigungs- und Aufbauzeiten im Blick: Ein angekündigtes Zeitfenster sollte realistisch sein und darf keine Zufahrt oder privaten Bereich suggerieren, zu dem Gäste keinen Zugang haben. Bei Märkten oder wechselnden Veranstaltungsorten kannst du den offiziellen Namen des Platzes nennen und eine Anreiseinformation ergänzen. Wenn der Wochenplan noch nicht endgültig ist, kennzeichne vorläufige Termine verständlich oder warte mit dem Versand, bis der Stand belastbar ist. Ein zuverlässiger, kleiner Plan schafft mehr Vertrauen als eine lange Liste mit ungeklärten Stationen.

Kurze Nachricht fürs Handy

Viele Gäste lesen deine Mail zwischen Arbeit, Einkauf und der Frage, wo es Mittagessen gibt. Setze deshalb die entscheidende Information weit nach oben: Heute, Uhrzeit, Standort und ein klar benanntes Angebot. Ein einzelner Link zu Karte oder Menü genügt oft; mehrere gleich wichtige Schaltflächen erschweren die schnelle Entscheidung. Prüfe jede Vorlage auf einem echten Smartphone und teste, ob Ortsangabe und Uhrzeit ohne Zoomen sichtbar sind. Lange Einleitungen, große Bilddateien und wiederholte Erklärungen kosten Aufmerksamkeit, ohne Gästen bei der Anfahrt zu helfen.

Änderungen verlässlich mitteilen

Wetter, eine kurzfristige Genehmigungsfrage oder eine Verspätung können den geplanten Halt verändern. Lege vor der Saison fest, wer den Verteiler aktualisieren darf und wie eine Korrektur aussieht: Betreff mit „Änderung“, neuer Ort oder Ausfall, aktualisierte Uhrzeit und ein knapper nächster Schritt. Versende nur dann eine zusätzliche Nachricht, wenn sich der Besuch tatsächlich anders planen muss. Eine Korrektur sollte den alten Plan eindeutig ersetzen, statt nur eine neue Information daneben zu stellen. Prüfe, wie schnell du Entwurf, Zielgruppe und Versand aus dem laufenden Betrieb heraus bearbeiten kannst.

Einwilligung am Truck

Ein QR-Code an der Ausgabe, auf der Speisekarte oder an der Verpackung macht die Anmeldung direkt am Truck erreichbar. Erkläre neben dem Code in einfacher Sprache, welche Nachrichten kommen, etwa Wochenstandorte, Sondertermine und gelegentliche Menühinweise. Sammle eine Adresse nur, wenn die Person aktiv zustimmt; ein Kauf oder ein gescanntes Menü ist für sich keine Newsletter-Anmeldung. Zeige nach dem Absenden eine Bestätigung und halte fest, wann und über welches Formular die Einwilligung erfolgt ist. Frage nur Daten ab, die du für den Versand wirklich brauchst, und ermögliche eine einfache Abmeldung in jeder Werbemail.

Events und Catering getrennt denken

Ein Festivalstandort interessiert wahrscheinlich viele Abonnenten, eine private Feier oder eine Firmenbuchung dagegen nur einen Teil. Trenne deshalb öffentliche Termine von gezielten Catering-Hinweisen. Ein Festivalmail kann Datum, Gelände, Öffnungszeit und Menü nennen. Für eine Buchungsanfrage braucht es stattdessen einen klaren Kontaktweg, den Anlass, die Region und einen Hinweis, welche Angaben du für ein Angebot benötigst. Halte die Verteilerlogik klein: Ein Feld für Interessen oder Region reicht oft, solange du sie tatsächlich für passende Nachrichten nutzt.

Saison und Messung

Im Sommer können Wochenpläne, Märkte und Festivals dicht aufeinander folgen; im Winter gibt es vielleicht eine Pause oder nur einzelne Cateringtermine. Passe die Frequenz an deinen realen Betrieb an und kündige eine längere Unterbrechung klar an. Miss nicht nur Öffnungen: Notiere, welche Nachricht einen konkreten Reservierungs- oder Cateringkontakt ausgelöst hat, und frage bei der Anfrage, wie die Person von dir erfahren hat. Verwende einen eigenen Link oder ein schlichtes Anfrageformular, wenn du Besuche zuordnen möchtest. Vergleiche Ergebnisse nur mit deiner eigenen Ausgangslage und erfinde keine branchenweiten Erfolgswerte.

Häufige Fragen

Wie oft sollte ich meinen Standort verschicken?

Orientiere dich am Wochenplan und an echten Änderungen. Bei wiederkehrenden Stationen reicht oft eine Vorschau zu Wochenbeginn. Wenn du täglich an anderen Orten stehst, kann ein kompakter Plan mehrere Tage abdecken. Verschicke eine zusätzliche Mail nur bei einer wichtigen Änderung oder einem besonderen Termin. So bleibt der Verteiler nützlich und Gäste wissen, wann eine Nachricht von dir zu erwarten ist.

Was gehört in eine Standortmail?

Nenne zuerst Datum und Wochentag, danach die genaue Adresse oder den gut auffindbaren Platz sowie dein Zeitfenster. Ergänze eine kurze Speise oder Besonderheit und verlinke bei Bedarf die Karte. Ist der Zugang eingeschränkt oder gibt es eine relevante Anfahrtsinformation, erkläre sie knapp. Die Nachricht soll eine praktische Entscheidung ermöglichen, keine vollständige Speisekarte ersetzen.

Wie gehe ich mit wetterbedingten Änderungen um?

Schicke eine klare Korrektur, sobald du sicher entschieden hast, dass der angekündigte Halt entfällt oder sich verschiebt. Setze den Hinweis direkt in den Betreff und wiederhole im Text den alten sowie den neuen Plan, damit niemand zwei Nachrichten kombinieren muss. Wenn du noch keine Alternative hast, sage deutlich, dass der Termin ausfällt und wann du wieder informierst.

Darf ich Gäste am Truck per QR-Code anmelden?

Ein QR-Code kann auf ein Anmeldeformular führen, in dem Zweck und Art der künftigen Nachrichten verständlich erklärt werden. Die Person muss selbst und freiwillig zustimmen. Mach den Scan einer Speisekarte oder den Kauf nicht zur Anmeldung. Speichere den Einwilligungsnachweis und biete in jeder Werbemail eine Abmeldemöglichkeit. Für deine konkrete Umsetzung solltest du die geltenden Datenschutz- und Wettbewerbsregeln prüfen.

Wie kündige ich einen Wochenplan an?

Nutze ein wiedererkennbares Format mit einer Zeile pro Tag: Datum, Ort und Uhrzeit. Schreibe die wichtigsten Stationen als Text statt sie nur in ein Bild einzubauen, damit sie auch auf kleinen Bildschirmen schnell lesbar sind. Verlinke den jeweiligen Karteneintrag, wenn du einen verlässlichen Standortlink hast. Bitte Leser, bei kurzfristigen Änderungen die jüngste Nachricht zu beachten.

Was schreibe ich bei einem Festivalauftritt?

Nenne Festival, Datum, Gelände oder Standbereich, deine Öffnungszeiten und eine kleine Vorschau auf das Angebot. Falls der Veranstalter einen offiziellen Lageplan veröffentlicht, verlinke ihn. Stelle sicher, dass du den Auftritt öffentlich ankündigen darfst und vermeide eine Zusage zu Uhrzeiten, die du nicht kontrollierst. Bei mehreren Festivaltagen hilft ein eigener Tagesplan.

Wie nutze ich E-Mail für Catering und private Feiern?

Halte öffentliche Rundmails und geschäftliche Anfragen auseinander. Auf deiner Website oder in einer passenden Mail kannst du erklären, für welche Regionen und Anlässe du buchbar bist und welche Eckdaten du für eine Rückmeldung brauchst. Erfasse Cateringkontakte nur mit passender Grundlage und beantworte konkrete Anfragen persönlich. Ein Newsletter ersetzt weder ein individuelles Angebot noch die Abstimmung zu Termin, Umfang und Preis.

Wie kann ich Buchungen einer Mail zuordnen?

Verwende für eine konkrete Aktion einen eigenen Link zu einem Buchungs- oder Anfrageformular. Frage dort freiwillig, wie die Person auf dein Angebot aufmerksam wurde, und notiere, welche Kampagne du verschickt hast. Bei kleinen Fallzahlen ist eine einfache Tabelle oft ausreichend. Öffnungs- oder Klickwerte allein beweisen keine Buchung; vergleiche sie mit den tatsächlich eingegangenen Anfragen und bestätigten Terminen.

Was mache ich während der Winterpause?

Kündige das Ende der Saison rechtzeitig an und nenne, ob du in der Pause gar nicht oder nur für einzelne Veranstaltungen erreichbar bist. Teile mit, wann du voraussichtlich wieder startest, sofern der Termin feststeht. Vermeide regelmäßige Sommerfrequenz, wenn es nichts Aktuelles gibt. Vor dem Saisonauftakt kannst du den Verteiler mit einem kurzen Standort- und Terminüberblick reaktivieren.

Welche Kennzahlen sind für einen kleinen Verteiler sinnvoll?

Beobachte Zustellungen, Abmeldungen, Klicks auf Standort- oder Buchungslinks sowie tatsächliche Anfragen und Buchungen. Betrachte diese Werte im Verhältnis zu deinem eigenen Versand und dokumentiere besondere Umstände wie Regen, Ferien oder ein Festival. Kleine Verteiler liefern schwankende Einzelwerte; ziehe aus einer einzelnen Mail keine allgemeine Erfolgsquote. Entscheidend ist, ob der Versand Aufwand spart oder zu passenden Besuchen führt. Ein kurzer Monatsrückblick kann zeigen, welche Orte und Anlässe Resonanz erzeugt haben, ohne aus wenigen Klicks eine allgemeine Regel abzuleiten.