Mailingkampagnen
Stand 2026

E-Mail-Marketing für Tauchshops

Ein Tauchshop lebt von Kursen, die voll werden, und von Reisen, die rechtzeitig gebucht sein wollen. E-Mail bestätigt die Anmeldung für den Einstiegskurs, erinnert an die Frist für das nächste Brevet und schickt vor der Abreise die Hinweise zu Anreise, Tauchplatz und Material. Nach dem Wartungstermin für den Atemregler bleibt derselbe Kontakt für Zubehör, Auffrischungskurse und den nächsten Clubabend erreichbar. Klaviyo kostet 20 $ pro Monat für 500 aktive Profile mit 5.000 Versendungen im Monat. Wer Saison und Stammkunden pflegt, braucht klare Einwilligungen, saubere Listen und einen festen Rhythmus.

Unsere Einordnung

Klaviyo trägt die zwei Ströme, die einen Tauchshop ausmachen: die Kursbuchung im Laden und der Verkauf von Ausrüstung. Lege Brevet-Stufe, Kursart, geplanten Tauchplatz und Kaufhistorie als eigene Eigenschaften an, damit die Person, die gerade den fortgeschrittenen Kurs absolviert hat, die Einladung zur Spezialität liest und nicht dieselbe Meldung wie der frisch eingetragene Anfänger. Mit 20 $ pro Monat beginnt der E-Mail-Plan bei 500 aktiven Profilen und 5.000 Versendungen im Monat, die Stufe darüber liegt bei 30 $ für 1.000 Profile; wer klein startet, arbeitet bis 250 Profile mit 500 E-Mails im Monat ohne Kosten. Wartungstermine, Reiseankündigungen und das Nachfassen nach einer Kursanmeldung laufen als getrennte Strecken.

Klaviyo

Weitere Optionen

Für Anmeldungen zu neuen Kursen

Moosend

Moosend fängt die Anmeldungen ab, die nach dem Aushang im Laden und nach dem Post in der Vereinsgruppe eintreffen: Kursart, Wunschtermin, Brevet-Stufe und die Frage, ob eigenes Material mitgebracht wird, stehen als eigene Felder im Formular. Beim Pro-Tarif zahlst du für 500 Kontakte 9 $ pro Monat bei monatlicher Zahlung oder 7 $ pro Monat im Jahresvertrag, die E-Mails sind unbegrenzt. Halte außerdem fest, über welchen Kanal die Adresse kam, damit du vor der nächsten Kursphase siehst, welcher Weg die meisten Anmeldungen bringt.

Für Reisebriefe mit Bildstrecken

Campaign Monitor

Campaign Monitor lohnt sich, wenn vor jeder Reise ein langer Brief rausgeht mit Ziel, Anreise, Tauchplätzen, Wetterlage und Bildern vom letzten Wrack, und die Vorlage exakt deinen Farben folgen soll. Im Lite-Tarif für 500 Kontakte fallen 13 $ pro Monat an, bei jährlicher Zahlung sind es 11,70 $ pro Monat; versenden darfst du monatlich das Fünffache deiner Abonnentenzahl. Plane den Brief für die Rückreise ein, bevor die Gruppe abreist, statt ihn am Flughafen zu schreiben.

Für Club- und Stammkunden

Drip

Drip hält den Kontakt zu den Leuten, die immer wieder tauchen: Clubabende, offene Tauchgänge, Auffrischungskurse und eine kurze Reihe nach einer Pause von mehreren Monaten. Die Abrechnung richtet sich nach der Zahl der Personen in der Liste, für 1 bis 2.500 Personen kostet die Einstiegsstufe 39 $, die Sendemenge hängt davon nicht ab. Lege vorab fest, welches Ereignis eine Strecke startet und welches Feld sie beendet, damit ein abgeschlossener Kurs nicht weiter beworben wird.

Für Ausgaben in der Nebensaison

Mailerlite

MailerLite eignet sich für die Monate, in denen am heimischen Gewässer wenig los ist: kurze Ausgaben mit Terminen, Wartungshinweisen vor der neuen Saison und Gutscheinen zum Verschenken. Der Comfort-Tarif kostet bei 500 Abonnenten 12 $ pro Monat und 10,80 $ pro Monat, wenn du jährlich zahlst; bis 1.000 Abonnenten gelten 19 $ pro Monat. Die Versandmenge entspricht in dieser Stufe dem Zehnfachen deiner Abonnentengrenze, und die Daten liegen in einem Rechenzentrum in der Europäischen Union.

Für Warnungen mit Zeitdruck

Postmark

Postmark übernimmt die Nachrichten, die nicht in den Newsletter gehören: Strömungswarnung am Morgen, Tauchplatz wegen Gewitters gesperrt, Werkstatttermin bestätigt oder die Absage des Clubabends. Der Basic-Tarif startet bei 15 $ pro Monat für 10.000 E-Mails, jede weitere 1.000 kostet 1,80 $; zum Ausprobieren gibt es 100 E-Mails pro Monat ohne Kosten. Solche Meldungen brauchen ein eigenes Template, damit sie sich klar von Ausgaben mit Terminen und Angeboten abheben.

Für Shop-Käufe vor der Abreise

Omnisend

Omnisend passt in die Wochen vor der Abfahrt, wenn Lampe, Flossen, Trockentuch oder Ersatzteile über die Shop-Seite in den Warenkorb wandern und die Adresse für die Nachfassmeldung fehlt. Der Einstieg deckt 250 Kontakte und 500 E-Mails pro Monat ab. Standard liegt bei 500 Kontakten mit 11,20 $ pro Monat, allerdings nur, wenn drei Monate im Voraus bezahlt wird: Das ist ein Angebot mit 30 Prozent Nachlass, danach läuft wieder die Monatsabrechnung. Die Stufe Pro für 2.500 Kontakte kostet 41,30 $ pro Monat unter denselben Bedingungen, sie bringt unbegrenzte E-Mails mit, und SMS kosten ab 0,007 $ je Nachricht.

Worauf du achten solltest

Kursbuchungen und Brevet-Fristen

Das Formular für den Einstiegskurs und das für eine Spezialität brauchen unterschiedliche Felder: Name, E-Mail-Adresse, gewünschter Kurs, bisherige Brevets mit Verlauf, Wunschtermin und die Frage, ob eigenes Material mitgebracht wird. Bestätige die Anmeldung sofort mit Ort, Zeiten, Lehrkraft, Preis, Stornofrist und der Liste dessen, was gestellt wird, und halte die Einwilligung für Werbung getrennt von der Buchung. Bei ausgebuchten Kursen führt eine Warteliste mit fester Reihenfolge; die Einladung geht raus, sobald der Platz wirklich frei wird. Zur taucherärztlichen Untersuchung bleiben allgemeine Sätze, etwa der Hinweis, dass Fragen zur gesundheitlichen Eignung mit einer ärztlichen Person zu klären sind. Verspreche nichts über Befunde und trage keine Diagnose in die Liste.

Tauchreisen und Gruppenfahrten

Reisen leben vom Ablauf: Ziel, Anreise, Tauchplätze, Anzahl der Tauchgänge pro Tag, Voraussetzungen nach Brevet und Erfahrung, Anzahlung mit Frist und Restzahlung vor Ort. Der erste Brief geht raus, sobald die Reise feststeht, eine Erinnerung folgt am Fälligkeitstag der Anzahlung, eine dritte Meldung kommt, wenn die Plätze knapp werden; wer nur noch auf die Warteliste passt, erhält eine eigene Nachricht. Für Anfragen von Vereinen und Betrieben gehören Ansprechperson, Personenzahl und Rechnungsweg in ein eigenes Formular. Nach der Rückkehr teilst du Fotos und fragst nach einer Bewertung nur mit passender Einwilligung, damit die nächste Reise leichter gebucht wird.

Ausrüstung, Verkauf und Wartungstermine

Ein Atemregler braucht regelmäßige Wartung, und die Termine sind ein guter Grund, sich zu melden: Erinnerung vor dem vom Hersteller empfohlenen Intervall, Bestätigung nach dem Service, Hinweis auf Ersatzteile und auf Material, das trocken gelagert werden sollte. Neue Ausrüstung zeigst du nach Brevet-Stufe und geplanten Tauchgängen, nicht nach dem, was zuletzt eingekauft wurde; Zubehör wie Lampe, Kompass oder Tauchcomputer passt zur Reise, die bevorsteht. Halte den Ton hilfreich: Pflegetipps kommen vor dem Angebot, und wer nur Beratung braucht, bekommt einen Termin im Laden statt eines Rabatts.

Sicherheits- und Wettermeldungen

Sicht, Strömung, Wassertemperatur und Wetterumschwung entscheiden, ob ein Tauchgang stattfindet. Solche Meldungen gehen an die Gruppe des betreffenden Tages und nicht an die ganze Liste: Grund, neues Zeitfenster, wer vor Ort entscheidet und was passiert, wenn die Absage am Morgen kommt. Trenne diese Hinweise redaktionell von Ausgaben mit Terminen und Angeboten, damit niemand eine Warnung für Werbung hält. Nach einer Absage folgt eine kurze Nachricht, sobald der reguläre Plan wieder gilt. Sicherheitshinweise schreibst du so, dass sie ohne Erklärung verständlich bleiben, und Kontaktdaten für den Notfall hältst du im Profil aktuell.

Club- und Stammkundenpflege

Clubabende, offene Tauchgänge und Auffrischungskurse sind die Stücke, die aus einem Laden eine Anlaufstelle machen. Halte Mitgliedschaft, offene Termine und den zuletzt besuchten Kurs als eigene Felder, dann landet die Einladung nur bei den Leuten, die ohnehin kommen. Wer seit einem halben Jahr nicht da war, bekommt eine kurze Rückfrage statt des vollständigen Programms; wer regelmäßig ist, erfährt vor dem Stammkundenabend, was geplant ist. Ein fester Rhythmus mit einem echten Anlass schlägt häufige Ausgaben ohne Inhalt, und jede Meldung braucht einen Grund, der sich in einem Satz sagen lässt.

Saisonplanung und Datenschutz

Im Winter ziehen viele Taucher in wärmere Gewässer, im Sommer füllen sich die Kurse am heimischen See; richte die Themen deshalb nach der Saison aus und nicht nach dem, was gerade eingekauft wurde. Was ein Jahr trägt, planst du vor: Ankündigung der Saisonphase, offene Plätze mit Zeitfenstern, Gutscheine zum Verschenken, eine kurze Erinnerung vor dem Anmeldeschluss und ein ruhiger Takt in der stillen Zeit. Beschreibe in allgemeinen Worten, wofür die Adresse genutzt wird, wie du die Einwilligung holst, wie Widerruf jederzeit möglich ist und wie lange Daten gespeichert bleiben. Welche Regeln für deinen Betrieb gelten, klärst du mit der passenden Stelle.

Häufige Fragen

Wie oft sollte ein Tauchshop in der Saison schreiben?

Bestätigungen, Wartungserinnerungen und Meldungen zu Terminen gehen raus, sobald sie feststehen. Für den redaktionellen Teil reicht in der Hochsaison eine Ausgabe alle zwei bis drei Wochen: neue Kurse, offene Reiseplätze, ein Bericht vom letzten Clubabend. In der stillen Zeit senkst du den Takt und schickst alle vier bis sechs Wochen etwas mit echtem Anlass, etwa den Terminplan für den Frühling oder einen Gutschein zum Verschenken. Beobachte Abmeldungen und unzustellbare Adressen, damit der Rhythmus zur tatsächlichen Nachfrage passt und niemand Post bekommt, die ihn nicht interessiert.

Was gehört in die Bestätigung für einen Tauchkurs?

Kursname, Brevet-Stufe, Datum, Uhrzeit, Ort, Lehrkraft, Voraussetzungen und das, was gestellt wird. Ergänze Parkmöglichkeit, Treffpunkt und die Regel für den Fall, dass ein Termin wegen Wetters verschoben wird. Unter dem Text stehen zwei kurze Verweise, einer zum Umbuchen und einer zum Stornieren; das spart Rückfragen im Laden. Gesundheitsfragen gehören weder in diese Nachricht noch in die Liste, aus der Werbung versendet wird; zur Untersuchung bleibt ein allgemeiner Hinweis, den du ohne Aussage über Befunde formulierst.

Wie melde ich eine verschobene Reise oder einen abgesagten Tauchgang?

Schicke die Meldung an die Gruppe des betreffenden Termins, nicht an die ganze Liste: Grund, neues Zeitfenster, Frist für die Entscheidung und die Person, die vor Ort antwortet. Bei einer Reise kommen neue Daten, die Regel für die Anzahlung und die Möglichkeit hinzu, auf die Warteliste zu wechseln. Wer umgebucht hat, verlässt die Strecke mit der Bestätigung; wer bis zur Frist schweigt, bekommt eine kürzere zweite Nachricht. Sobald alle Plätze verteilt sind, endet die Serie.

Welche Hinweise brauchen Taucher vor der Abreise?

Alles, was am Tauchplatz zu spät wäre: Anreise mit Flughafen oder Bahnhof, Transfer, Unterkunft, Wassertemperatur, übliche Sicht und Strömung, Treffpunkt am Morgen und die Person, die vor Ort erreichbar ist. Nenne außerdem, welches Material gestellt wird und welches die Gruppe selbst mitbringt, samt Gewicht und Trockenausrüstung. Schicke diese Nachricht zwei Wochen vor der Abreise und eine kurze Variante drei Tage vorher; wer mit der ganzen Gruppe reist, braucht andere Hinweise als Einzelgäste.

Wie erinnere ich an Wartungstermine für Atemregler?

Speichere Kaufdatum und das vom Hersteller empfohlene Wartungsintervall im Profil und lasse die Erinnerung automatisch einige Wochen vorher loslaufen. Die erste Nachricht erklärt den Termin in einem Satz und zeigt zwei Zeitfenster im Laden, die zweite bestätigt den Termin nach der Buchung, die dritte teilt das fertige Gerät mit. Wer den Tag nicht wahrnimmt, bekommt nach einigen Monaten eine weitere Erinnerung, ohne dass die Serie dauerhaft weiterläuft. Pflegetipps zwischen den Terminen halten das Thema sichtbar, bleiben aber getrennt von Angeboten.

Wie betreue ich Stammkunden und Mitglieder eines Clubs?

Lege Mitgliedschaft, offene Tauchgänge und den zuletzt besuchten Kurs als eigene Felder an, dann geht die Einladung zum Stammkundenabend nur an die Leute, die tatsächlich kommen. Wer lange nicht da war, erhält eine kurze Rückfrage statt des vollen Programms. Ein fester Rhythmus mit einem echten Anlass schlägt häufige Ausgaben ohne Inhalt. Nach dem Abend bedankst du dich kurz und kündigst den nächsten Termin an, sobald er feststeht; niemand bekommt dieselbe Einladung doppelt.

Was darf ich zu Gesundheit und ärztlicher Untersuchung schreiben?

Bleibe allgemein: Die Nachricht kann darauf hinweisen, dass Fragen zur gesundheitlichen Eignung und zur Taucheruntersuchung mit einer ärztlichen Person zu klären sind, und die Untersuchung als Termin behandeln, an den erinnert wird. Schreibe nicht, wer tauchen darf, erwähne keine Diagnosen und verspriche keine Ergebnisse. Gesundheitsdaten bleiben außerhalb der Werbeliste, Zugriff erhalten nur die Personen, die Buchung und Reisen betreuen. Ob und wann eine erneute Untersuchung sinnvoll ist, besprichst du mit der ärztlichen Person deines Vertrauens.

Wie plane ich die Saison im Voraus?

Beginne sechs Wochen vor der Kursphase mit der Ankündigung, danach kommen die offenen Plätze mit Zeitfenstern, zuletzt eine kurze Erinnerung vor dem Anmeldeschluss. Für den Winter genügt ein Terminplan für Reisen, im Sommer tragen die Kurse am heimischen Gewässer. In der stillen Zeit wechselst du die Themen statt den Takt zu erhöhen: Gutscheine, Wartung vor der Saison, Berichte von den letzten Reisen. Frage nach Interessensfeldern, damit du im Frühjahr nicht allen dasselbe schickst.

Was kostet der Einstieg für einen kleinen Tauchshop?

Moosend Pro kostet für 500 Kontakte 9 $ pro Monat bei monatlicher Zahlung und 7 $ pro Monat im Jahresvertrag, die E-Mails sind unbegrenzt. MailerLite Comfort liegt bei 500 Abonnenten bei 12 $ pro Monat, bei jährlicher Zahlung sind es 10,80 $ pro Monat, und bis 1.000 Abonnenten gelten 19 $ pro Monat. Klaviyo beginnt mit 20 $ pro Monat für 500 aktive Profile mit 5.000 Versendungen im Monat. Rechne diese Werte gegen die Zahl deiner aktiven Taucher, die geplanten Kurse und die Reisen, bevor du dich entscheidest.

Welche Daten gehören nicht in die Taucherliste?

Für die meisten Nachrichten reichen Name, E-Mail-Adresse, Brevet-Stufe, Interesse an Kursen und Reisen sowie der Einwilligungsstatus. Gesundheitsdaten, Zahlungsdaten und Ausweiskopien gehören in die interne Verwaltung und nicht in die Liste, aus der Werbung geht. Halte in verständlichen Sätzen fest, wofür die Adresse genutzt wird, wie Widerruf jederzeit möglich ist und wie lange Daten gespeichert bleiben, und begrenze den Zugriff im Team auf die Personen, die Buchung und Reisen wirklich brauchen. Für die genaue Ausgestaltung gilt, was zu deinem Betrieb passt; im Zweifel holst du dir Rat.